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Fragen im Vorstellungsgespräch für Managerjobs

So kontern Sie Fragen für Führungspositionen im Bewerbungsgespräch. Sie haben sich auf eine Führungsposition beworben? Dann stellen Sie sich auf zusätzliche Fragen und hartnäckigere Gesprächspartner ein:

Inhalt

Warum wurden Sie bisher nicht befördert? Was stand Ihrer Karriere bisher im Weg?
Gute Antwort: Bei uns im Unternehmen wird Lean Management angewendet, d.h. es gibt kaum Hierarchien, dafür aber eine fachliche Karriere. Oder: Führungskräfte werden bei uns in der Abteilung nur von außen besetzt. Oder: In der Personalabteilung wird die Personalentwicklung nicht gerade groß geschrieben. Die meisten Stellen sind seit Jahren fest besetzt - es gibt wenig Fluktuation. Andere Antwort: In Ihrer Arbeitsgruppe haben Sie alles erreicht, was möglich war. Für eine Management-Position müssten Sie nun das Thema / Team / Standort wechseln - was Sie aber nicht möchten.
Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Auf jeden Fall kollegial und team-orientiert. Aber Sie behalten dabei immer das Ziel im Auge. Sie sind ein Organisationstalent und können auch zuhören. Wenn es nötig wird, greifen Sie durch. Bei einer Führungsposition mit hochqualifizierten Mitarbeitern: Sie sehen Führung aber auch als Dienstleistung für Ihre Mitarbeiter, wollen dem Team helfen, besser zu werden (z.B. durch Coaching) und achten auf ein gutes Klima. Dieses stellen Sie durch Zuhören, Anerkennung und eine offene Kommunikation her.
Was war die schwierigste Situation in Ihrem Team bisher? Wie sind Sie damit umgegangen?
Schildern Sie eine Situation, die Ihre Entschlossenheit unter Beweis stellt, z.B. Sie mussten jemanden in der Probezeit kündigen, weil die Leistung einfach nicht stimmte. Vielleicht hatten Sie am Anfang auch Schwierigkeiten dabei, Aufgaben zu delegieren.
Wie verschaffen Sie sich als Manager Respekt? In erster Linie, weil Sie eine Vorbildfunktion einnehmen und zuhören können. Aber auch, weil Sie die Mitarbeiter coachen können und dem Team helfen, besser zu werden. Wenn Sie eine Entscheidung treffen, dann ist sie gut durchdacht und entweder mit dem Team besprochen oder aber dem Team zumindest genau erklärt worden. Außerdem sorgen Sie für die konsequente Umsetzung. Ihr konsequentes Vorgehen wird allgemein geachtet.
Tipp 7: Untermauern Sie Ihre Antworten mit Beispielen und Ihren bisherigen Erfahrungen. Empfehlenswert ist es, wenn Sie Ihre Antworten mit Ihrem Lebenslauf und bisherigen beruflichen Erfahrungen zu untermauern können, z.B.
...so bin ich erzogen worden
...das habe ich nie anders kennen gelernt
...das hat sich bei mir schon früh gezeigt
...darum habe ich mich damals auch für XYZ entschieden

Umgang mit Schwächen

Sie wissen keine Antwort? Der Gesprächspartner hat einen schwachen Punkt entdeckt? Dann sollten Sie ihn mit Ihrer Offenheit entwaffnen. Sagen Sie einfach 'Darüber muss ich erst gründlich nachdenken' (wichtig: Lachen Sie dabei und sehen Sie dem Gesprächspartner fest in die Augen). Sie unterstreichen damit Zweierlei: 1. Sie denken offenbar erst nach, bevor Sie etwas (zu)sagen. Und Sie gehen mit kritischen Punkten offen um.
Machen Sie eine Schwäche zur Stärke: Ein Bewerber wurde einmal gefragt, ob er die aktuelle Forschung zu einem Thema kennt. Er antwortet sehr selbstbewusst: "Nein, kenne ich nicht - und deshalb kann ich völlig offen an das Thema herangehen."

Nach solchen Antworten entsteht oft eine unangenehme Pause. Überbrücken Sie sie und stellen Sie ihrerseits eine Frage. Fragen Sie z.B.: "Beantwortet das Ihre Frage?" oder "Sehen Sie darin ein Problem?" oder "Haben Sie weitere Fragen?" oder "Sie denken noch nach, da kann ich einen Schluck trinken"

Tipp 8: Gehen Sie offensiv mit Schwächen um. Überlegen Sie sich, wie Sie unangenehme Gesprächspausen überbrücken.

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