Die wichtigsten Einstellungstests
DISG-Persoenlichkeitsprofil
Hintergrund: Dem DISG liegt die Theorie von John G. Geier von vier Verhaltenstendenzen zu Grunde. Demnach neigen Menschen je nach Situation, eher dominant (D), initiativ (I), stetig (S) oder Gewissenhaft (G) zu reagieren. Das DISG wird in Deutschland von der Firma Persolog lizenziert und von Trainern für das DISG-Persönlichkeitsmodell vertrieben und angewendet.

Einsatzgebiete: Das DISG-Persönlichkeitsprofil wird vor allem als Instrument zur Selbstanalyse im Rahmen von Seminaren und Trainings vermarktet.
Aufbau: Das DISG-Persönlichkeitsprofil besteht aus Wortgruppen. Der Testteilnehmer soll bei 24 Wortgruppen beurteilen, welches Wort am ehesten auf sie zutrifft und welches am wenigsten.
Beispielfragen (Fragen im Test ähnlich):
Was trifft am ehesten auf Sie zu?
Kollegial
Überzeugend
Bescheiden
Kreativ
Optimistisch
Selbstbewusst
Sorgfältig
Harmonisch
Gewinnend
Gutmütig
Zurückhaltend
Unruhig
Aussagekraft und Validität: Das DISG-Persönlichkeitsprofil wird häufig von freiberuflichen Trainern und Beratern vertrieben und im Rahmen von Seminaren eingesetzt. In der wissenschaftlichen Diskussion spielt es jedoch kaum eine Rolle. In wissenschaftlichen Journals finden sich nur sehr wenige Publikationen über die Validität des DISG.
Stärken & Schwächen:
Einfaches, eingängiges Modell
Kein direkter Bezug zur Arbeitswelt
Kaum anerkannte Studien zur Validität
Manipulierbar, da reine Selbsteinschätzung und leicht durchschaubar
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